Montag, 28. Dezember 2009

MANOS79-Weihnachtstraditionswanderspaziergang

Wider unseren Erfahrungen haben wir uns den Orientierungsläufern anvertraut. Die haben glücklicherweise mit der Felskletterei nicht soviel am Hut, aber mit normalen Wegen haben Sie echt Probleme:



Wir sind aber trotzdem gesund und munter im Lichtenhainer Wasserfall "eingefallen", im nächsten Jahr sollten wir aber den Schwierigkeitsgrad doch wieder etwas höherschrauben, noch können wir's!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Klassentreffen 09/2009 (30-jähriges)

Das nächste Ziel war abgesteckt: vom 25. bis 27.09.2009 wollten wir uns wieder aufmachen, den Geist der MANOS zu beschwören. Gerd E. Milchmann hatte die Vorbereitung übernommen, Veranstaltungsort war die "Kulturinsel Einsiedel" in Zentendorf, im östlichster Zipfel Deutschlands. Auch wenn die Anreise diesmal etwas länger war, so war es doch für alle ein unvergessliches Erlebnis (behaupte ich mal so ohne Nachfrage in die Runde). Damit wir die reichlich geschossenen Fotos allen zugänglichen machen können, ladet die Bilder bitte wieder auf den Link ftp://fiasko-nw.net/incoming/ hoch (mit Namen versehen und als ZIP-Dateien verpackt, damit es nicht so viele Dateien werden), Ihr findet derzeit alle Bilder unter den folgenden Links:

Galerie - Teil 1 (Ralf)

Alle Bilder aus der Galerie stehen auch in voller Auflösung als ZIP-Datei zum Download zur Verfügung:

Download "Galerie - Teil 1"

Für alle Schwänzer wieder eine kurze Zusammenfassung des Geschehens:

Gerd hatte die Übernachtungen im Waldsiedlum gebucht, so dass wir in 2er- und 4er-Alkoven geschlafen haben (warme und gemütliche Betten und Bettwäsche waren vorhanden). Schon bei der Ankunft merkte man, dass dieser Erlebnispark doch irgendwie anders ist. Aufgespießte Autos, nicht jedermann's Sache... Alles traf sich am Freitag vor der erdigen Kneipe bei einem ersten Begrüßungsbier/-wein, und dann ging es zu den Schlafstätten zwecks Ablagerung des Gepäcks. Die Alkoven entpuppten sich als im Kreis aufgestellte Leinenzelte (mit je zwei oder vier fertig bezogenen Betten), die sich allesamt unter einem Strohdach befanden. Witzige Idee, aber ob wir da nicht frieren in der Nacht? Zum Glück haben die meisten eine Taschenlampe dabei! Nach dem Inbesitznehmen geht's zum Abendbrot ins Restaurant. Da die fensterähnlichen Öffnungen keine Scheiben haben, sitzen wir quasi an der frischen Luft, so dass das Kaminfeuer im Rücken sehr gut tut. Schön gegessen/getrunken/gequatscht, der Freitagabend war rum wie nüscht. Vor dem Schlafengehen gabs noch für Bedürftige eine Flasche Whisky vor dem Zelt (eine für alle, reichte also nicht sehr weit), so dass noch mal eine schöne Quasselrunde zustande kam, bis dann eine durch unser Geplapper gestörte Zeltnachbarin weit nach Mitternacht um Ruhe gebeten hat. Der Whisky war sowieso alle. Und wir waren wirklich nicht laut, zumindest nicht absichtlich. Na ja. Geschlafen haben wir übrigens ausgezeichnet, es war sehr gemütlich!

Der Weg zum Frühstück am nächsten Morgen war anstrengend, Schlafmangel, körperlicher Verfall und Alkoholmißbrauch: eine teuflische Kombination. Aber wir haben's geschafft, irgendwie. Nach dem Eintreffen einiger Spätankömmlinge starten wir zu einem Rundgang durch den Park, probieren erste Attraktionen aus, fallen fast auf den Joke im Museum herein. Prof. Holznagel, von wegen. Dann auf zur Schlauchbootfahrt auf der Neiße, zuvor noch schnell den Pranger ausprobiert, manche sehen richtig gut aus in diesem Teil. Mit drei Booten flussab getrieben, einsame Landschaft ringsumher. Geli singt, wie schön. Beim Überwinden einer Flachstelle verletzt sich Franka am Fuß, nach der Ankunft am Ziel fährt Gert sie gleich zum Arzt, sicher ist sicher. Die Anderen nutzen die Zeit zu einer Führung durch den Park, eine junge hübsche Mitarbeiterin zeigt uns alle noch nicht gesehenen Attraktionen, sehr nett. Gert kommt dann später mit der leicht humpelnden Patientin wieder hinzu, wir gehen noch ein wenig "spielen". Zwischenzeitlich findet sich eine Hochzeitsgesellschaft ein, die mit theatralischen Einlagen und lautem Trommeln und Trompeten auf sich aufmerksam macht. Lustig anzusehen. Natürlich mussten dann endlich noch die vielen Aktionen des Parks ausprobiert werden. Da Klettertürme und Erdröhren, Rutschen etc. für Kinder konzipiert sind, war es z.T. schon recht mühsam, überall geschmeidig hindurchzukommen. Der Spaß war es aber mehr als wert! Klettern ohne Meckern, gab's als Kind eher weniger, oder? Dann wieder zum Abendbrot in die offene Kneipe. Ganz spät gab's noch (ganz überraschend...) eine "Nachtwanderung" durch den Zauberwald, die wirklich sehr reizvoll und interessant war. Gruslige Klänge im Wald, Lichtreflexe an den Bäumen, Grabstellen, zuckende Lichter... Es gab ein Rätsel zu lösen, und nur beharrliches Tappen durch den finsteren Wald führte zur Gesamtlösung. Viele mitwandernde Kinder wollten vorzeitig heim, aber wir Erwachsenen haben das natürlich als Herausforderung verstanden. Zum Ziel führte schließlich die kollektive Leistung (sagt man jetzt Team dazu?), war ja klar. Das versprochene "Besondere Frühstück" gab's dann aber am nächsten Tag nicht. Irgendwie schon doof. Da der Whisky alle war, die Kneipe schon geschlossen hatte und wir ein wenig geschafft vom anstrengenden Tag waren, ging es also dann ins Bett.

Am Sonntag fiel das Aufstehen wesentlich leichter, der vorabendliche Mangel an Alkoholika war deutlich zu spüren. Zum Frühstück trödelte jeder ganz ungezwungen und im eigenen Morgentempo ein, keine Hektik. Nach der ausgiebigen Mahlzeit gings dann schon ans Einpacken, Bettenmachen, Gepäckwegbringen, die ersten Mitbürger machen sich vorzeitig vom Acker. Für alle anderen geht die Rückfahrt über den Aussichtsturm des Tagebaues bei Weisswasser. Eindrucksvolle Naturzerstörung, Strom ist offensichtlich viel zu billig, sonst wäre sowas vielleicht nicht in diesem Ausmaße nötig. Gruppenfoto auf dem Turm (geschossen durch einen zufällig anwesenden professionellen Fotografen), dann geht es für alle noch in den Tierpark von Weisswasser, Gert gibt eine Direktorenführung mit einem Schlusskaffee, und dann ist schon offizielle Verabschiedung. Wir fahren gen Dresden, auf der Autobahn ab Bautzen löst sich dann der Konvoi auf. Und schon wieder isses vorbei...

Bitte schau demnächst wieder rein, vielleicht gibt es dann noch mehr Bilder...